Es geht um die Existenz von vielen Unternehmen und vielen Arbeitsplätzen in Nordrhein-Westfalen. Deshalb haben mehr als 30 Unternehmen der Säge- und Holzindustrie die Initiative Holz und Arbeit NRW gegründet.

 

In unserem Bundesland arbeiten rund 180.000 Menschen entlang der Wertschöpfungskette Holz. Doch viele dieser Arbeitsplätze sind aktuell gefährdet!

 

Infolge des verheerenden Orkans „Kyrill“ im Jahr 2007 sowie dem drohenden Nutzungsverbot auf riesigen Waldflächen steht die Existenz vieler mittelständischen Unternehmen aufgrund politischer und wirtschaftlicher  Rahmenbedingungen mehr denn je auf dem Spiel.

 

Bereits heute sind große Anteile des Waldes aus Naturschutzgründen in der Holznutzung eingeschränkt, teilweise sogar völlig aus der Nutzung genommen. Aktuell besteht die Gefahr, dass weitere 45.000 ha stillgelegt, ja sogar in Stiftungen überführt werden. Dies hätte nicht nur schlimme Folgen für die Forst- und Holzwirtschaft, sondern auch für Steuerzahler und Naturschutz. Informieren Sie sich in unserem aktuellen Prospekt.

 

Der Rechtsstreit um die damals geschlossenen Holzlieferverträge zwischen dem Land NRW und dem österreichischen Holzkonzern Klausner erfüllt die Säge- und Holzindustrie weiterhin mit großer Sorge. Im Falle von umfangreichen Holzlieferungen an Klausner würden tausende Arbeitsplätze in der regionalen Säge- und Holzindustrie und in verwandten Bereichen zerstört werden.

 

Wir fordern von den Entscheidern in Politik, Verwaltung und Waldbesitz, dass derlei Marktverzerrungen behoben bzw. verhindert werden (Forderungskatalog). Die Zerschlagung gewachsener Strukturen in der Holzwirtschaft kann einen volkswirtschaftlichen Schaden in Milliardenhöhe bewirken!